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seit 1878

Bestandsaufnahme Gurlitt

Der NS-Kunstraub und die Folgen. Katalog zur Ausstellung im Kunstmuseum Bern und der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland (Bundeskunsthalle) in Bonn
Herausgegeben von Kunstmuseum Bern; Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
2017. 348 S. m. 480 Abbildungen 28 cm GEB
HIRMER


Otto Dix, Franz Marc, Emil Nolde, Paul Cézanne, Wassily Kandinsky oder Claude Monet - als über 1000 Kunstwerke herausragender Künstler der Moderne 2012 auftauchten, wurde dies als Sensationsfund gefeiert, doch auch der Verdacht auf NS-Raubkunst stand im Raum. Das Begleitbuch zu den Ausstellungen der Bundeskunsthalle und des Kunstmuseums Bern und anschließend im Martin-Gropius-Bau Berlin dokumentiert erstmals eine Auswahl von Werken aus dem Nachlass des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt und thematisiert die wechselvolle Geschichte des "Kunstfundes Gurlitt".Über die Präsentation der Bilder hinaus wird der Nachlass von Cornelius Gurlitt (1932-2014), dem Sohn des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt, von einer hochkarätigen Autorenschaft in den historischen Kontext gesetzt, der für Transparenz und Aufklärung sorgt: Ein wichtiges Thema sind die Provenienzen der Werke, die teils als "Entartete Kunst" im NS-Regime diffamiert wurden. Was aus dieser Sammlung ist Raubkunst, was wurde rechtmäßig erworben, was unter Zwang veräußert? Auch rücken die Biografien jüdischer Sammler und Künstler, die Opfer des Kunstraubs und des Holocaust wurden, in den Fokus. Und es wird der Frage nachgegangen, wie geraubte Werke nach 1945 wieder zurück in die Museen und privaten Sammlungen gelangten. Der offizielle Katalog des Kunstmuseums Bern und der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland (Bundeskunsthalle) in Bonn ermöglicht erstmals ein differenziertes Verständnis dieses einmaligen Falls in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands."Der Band zu den beiden großen Ausstellungen in Bern und Bonn, die die Süddeutsche Zeitung schon jetzt als "lobenswertes und überfälliges Projekt" heraushebt."Süddeutsche Zeitung

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